Nicht jeder bewegt sein Wohnmobil so häufig wie er eigentlich gerne würde. Vor allem in den Wintermonaten stehen Wohnmobile oft monatelang im Winterquartier ohne gefahren zu werden.

Das Resultat ist dann leider oftmals ein sogenannter „Standplatter“. Der Reifen ist zwar nicht platt oder ohne Luft, aber auf Grund des hohen Gewichts bildet sich eine Fläche unter den Reifen, die „Platte“.

Diese dauerhafte Verformung des Reifen kann dazu führen, dass es zu dauerhaften Schäden kommt, oder in der ersten Zeit nach Inbetriebnahme beim Fahren etwas holprig wird.

Vorbeugen und Schäden vermeiden

Standplatte lassen sich aber recht einfach und kostengünstig vermeiden. Das Gewicht, dass auf den Reifen lastet spielt ein große Rolle. Deshalb ist es immer ratsam vor der Einwinterung des Wohnmobils soviel Ballast wie möglich zu entfernen. Wassertanks gehören ja sowieso entleert, aber auch andere Dinge können gegebenenfalls dabei helfen, das Gesamtgewicht zu reduzieren. Ebenfalls ratsam und eigentlich auch einfach umzusetzen: Bewegung! Das Fahrzeug einfach alle 3-4 Wochen ein paar Kilometer fahren, das hilft übrigens auch dem Motor. Wir empfehlen bei Dieselmotoren 8-10 Kilometer mindestens, Benziner kommen auch mit 3-4 Kilometern gut klar.

Reifenschutz

Neben einer Entlastung bzw. Reduzierung des Gesamtgewichts und einer permanenten Bewegung des Fahrzeugs (die ja nach Einlagerungort auch nicht immer möglich ist), gibt es tolle und günstige technische Hilfsmittel um Standplatte zu vermeiden. Die sogenannten „Reifenschoner“ gibt es schon für wenige Euros käuflich zu erwerben. Es gibt Angebote, die mit 79,- Euro schon recht weit oben in der Preisskala anzusiedeln sind, aber auch günstigere Varianten, die es ab 15 Euro im 2er Set auch online zu kaufen gibt. Da wir hier keine Werbung machen möchten: wer nach „Reifenschoner“, „Reifenschutz“, „Reifenwiege“, Reifenbett“, oder „Reifenplatte“ sucht, der wird sicher ein passendes Angebot finden.

(Bild: Mike von Pexels)