Die schlimmsten Befürchtungen für diesen Winter scheinen sich nach und nach zu bewahrheiten. Leider sind wir das leidige Thema „Corona“ und seine weitreichenden Auswirkungen immernoch nicht los. Die Insidenzen sind so hoch wie nie zuvor und liegen in manchen Regionen schon weit über 1000. In einer Sondersitzung wurde von der sächsischen Landesregierung heute eine Corona-Notfallverordnung beschlossen, um die 4. Welle in den Griff zu bekommen. Diese sieht empfindliche Einschränkungen für Ungeimpfte in praktisch allen Lebensbereichen vor inklusive Ausgangsbeschränkungen. Zudem wird es flächendeckende 2G-Regelungen sowie Schließungen öffentlicher Einrichtungen geben.

Campingplätze in Sachsen von Maßnahmen betroffen

Unter anderem müssen alle Campingplätze in Sachsen ab dem 22. November ihre Pforten schließen. Die Maßnahmen gelten vorerst bis zum 12. Dezember. Ob diese danach wieder gelockert werden kann zu diesem Zeitpunkt niemand sagen. Doch aufgrund der hohen Infektionszahlen und der niedrigen Impfquote in diesem Bundesland sind die Hoffnungen auf ein schnelles Ende dieser Situation eher verhalten.

Diese Nachrichten lassen leider auch generell für Gesamt-Deutschland nichts gutes erahnen und weitere Schließungen auch in anderen Bundesländern werden vermutlich nicht lange auf sich warten lassen. Die Campingplätze in Sachsen sind sicher erst der Anfang. Steigen die Zahlen weiter und wird das unter Personalmangel leidendem Gesundheitssystem aufgrund der Neuansteckungen überfordert, dann könnten noch härtere Maßnahmen die Folge sein.

Österreich beschließt Lockdown und Impfpflicht

Erst vor wenigen Tagen hatte Österreich einen landesweiten Lockdown ausgerufen und eine Impfpflicht ab Februar angekündigt. Da der teilweise Lockdown Ungeimpfter leider nicht die erhoffte Senkung der Infektionszahlen erwirkt hatte, wird nun wieder die gesamte Bevölkerung in den Hausarrest geschickt. Als geplantes Ende des Lockdowns wird im Moment Mitte Dezember genannt. Sicher auch mit der Hoffnung, dass das Weihnachtsgeschäft in den Skigebieten noch gerettet werden kann. Doch ob die Zahlen bis dahin genügend gesenkt werden können, ist auch hier nicht absehbar.

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