Matthias Klein – oder wie er sich selbst auf seinem YouTube-Kanal vorstellt: „Mädes“ – hat es gewagt: im September startete er seine Tour durch Europa. Und das nicht etwa mit einem klassischen Camper, sondern mit dem E-Vanster! Was er erlebt hat, auf welche kleinen und großen Probleme in Sachen E-Mobilität er gestoßen ist und was er während seiner Reise durch den Balkan, Griechenland, Italien und Spanien bisher gelernt hat, liest du in diesem Beitrag von Mädes. Viel Spaß!

geschätzte Lesedauer für diesen Beitrag: 7 Minuten

Vom Verbrenner-Camper zum E-Vanster: wie kam es zu dieser radikalen Planänderung?

Lange geplant – und dann kam alles ganz anders. Geplant war die dreimonatige Reise für Spätherbst mit einem Verbrenner-Auto, dem Campstar auf Mercedesbasis von Pössl. Doch wegen Lieferschwierigkeiten kam mein bestellter Camper nicht rechtzeitig. Und: geplant war ein Trip in die Türkei.

Vom E-Skeptiker zum E-Freund: der Test hat überzeugt

Im Sommer hatte ich die Möglichkeit, den E-Vanster, das erste serienmäßige Campingfahrzeug mit reinem Elektroantrieb von Pössl, ein paar Tage Probe zu fahren.

Der Test hat mich überzeugt – und mich von einem E-Skeptiker zum E-Freund gemacht.

Ich muss dazu sagen, dass ich große, leistungsstarke Autos mag. Ich fahre einen großen SUV, starker Motor, auf der Autobahn immer links, ab und zu mit Lichthupe und den Blinker, Tempomat auf 160 – wenn erlaubt. Mein Fahrstil: aggressiv und offensiv.

Dann kam mein E-Vanster-Test und meine erste E-Autofahrt. Und da ist das mit mir passiert, was ich so oft von E-Auto-Fahrern höre. Es ist, wie wenn einem ein Schalter im Kopf umgelegt wird. Ich hatte plötzlich gar nicht mehr das Bedürfnis, schnell und offensiv fahren zu müssen. Im Gegenteil: ich hatte so viel Fahrspaß und war so entspannt unterwegs, das kannte ich bisher nicht. Mir hat das Fahren im E-Vanster Spaß gemacht, mir hat die Planung der Ladepunkte Spaß gemacht. Mein Entschluss stand schnell fest: Meine dreimonatige Tour mache ich in dem E-Vanster. Und direkt nach meinem Test habe ich mir den E-Vanster von Pössl bestellt – lieferbar in 6-8 Wochen.

Europa-Tour mit E-Vanster ersetzt Türkei-Route mit Verbrenner

Die Türkei als zunächst geplantes Reiseziel hatte ich dann auch gestrichen. Die Angst vor der nicht vorhandenen Ladeinfrastruktur auf dem Weg dort hin war mir zu riskant. Ein neues Ziel, ein neues Abenteuer musste her. Also plante ich die Tour ans Mittelmeer über den Balkan nach Albanien und weiter nach Griechenland im Osten bis nach Portugal im Westen.

Meine neue Reise-Route: Balkan – Griechenland – Italien – Spanien – Portugal

Mein Zuhause im E-Vanster

Hier gebe ich einen kleinen Einblick in meinen E-Vanster:

Kurz nach Aufbruch das erste mal Zittern: wo kann ich den E-Vanster aufladen?

Ende September brach ich an einem verregneten Herbsttag auf – mit vollgeladenem Akku und vollbepacktem Auto. Die Waage zeigte mit meinem Gepäck und Proviant und Nikki – meiner weißen Schäferhündin – 2.770 kg an – von möglichen 3.100 kg. Das hat dann ja schon mal gepasst.

Deutschland war schnell passiert. Und in Österreich erlebte ich dann auch beinahe den Worst Case eines E-Autofahrers: der anvisierte Ladepunkt in meiner App hat nicht funktioniert und die zweite in der App eingetragene Lademöglichkeit war ein privates Hotel – Laden nur für Hotelgäste möglich.

Zum Glück fand sich dann an der Liftstation in diesem Dorf eine kostenlose Lademöglichkeit. Dahin hatte mich der Hotelbesitzer verwiesen.

Für den Fall der Fälle: zwei 300er Ah Lithiumbatterien mit Wechselrichter als „Ersatzkannister“

Weiter als zur oben erwähnten Ladestation wäre ich tatsächlich auch nicht mehr gekommen – ohne meinen „Ersatzkannister“ auszupacken.

Meine Notfallösung: zwei 300er Ah Lithiumbatterien mit einem Wechselrichter, verbaut in einer Bank aus Holz hinter dem Fahrersitz.

Diese Sicherheit habe ich mir für solche Fälle eingebaut. Im Test zu Hause konnte ich mit dem 230V-Notladekabel meinen Fahrzeugakku über die Lithiumbatterien aufladen und knapp 30 km Reichweite rausholen.

Auflademöglichkeiten entlang meiner Balkan-Route

Nach Österreich fahre ich weiter nach Slowenien. Dort gibt es genug Lademöglichkeiten entlang der Autobahn. Allerdings fahre ich auf meinem Trip wenig Autobahnen – nur in Ausnahmen. Meine Navigation ist auf „Autobahn meiden“ gestellt. Nicht, weil ich mir die Maut sparen will. Ich will Land und Leute kennen lernen, die Kultur erleben. Und das ist besser möglich auf meinen Fahrten durch die Dörfer fernab der Hauptreiserouten.

Kroatien belegt in der ADAC-Statistik  in der Ladeinfrastruktur den letzen Platz in den klassischen europäischen Reiseländern. Und die anderen Balkanländer Bosnien und Herzegowina, Montenegro und Albanien erscheinen gar nicht in der Statistik. Ebenso fehlt Griechenland. Vielleicht haben die Macher der ADAC-Statistik gedacht, E-Autofahrer aus Deutschland würden sowieso nicht so weit fahren. Weit gefehlt. Mindestens einer ist gefahren: und zwar ich – mit meinem E-Vanster.

Kroatien: Akku aufladen auf Campingplätzen mit Stromanschluss

In Kroatien stelle ich mein Reiseverhalten um. Ich suche Campingplätze mit Stromanschluss und lade kaum mehr unterwegs an Ladesäulen. Mit der App „Park4Night“ ist das kein Problem. Sie zeigt neben den großen Campingplätzen auch viele private Stellplatze an. Oft sind das Bauernhöfe und Dorfbewohner, die ihre Wiese den Campern zur Verfügung stellen. Fast immer gibt es außer dem Stromanschluss auch einfache sanitäre Anlagen. Weiterer Pluspunkt: ich bekomme auf diesen Plätzen Kontakt zu den Einheimischen. Bei der Ankunft frage ich immer, ob ich mein E-Auto an der Steckdose laden kann (kleiner Spoiler an der Stelle: erst in Spanien – nach knapp 7.000 km und unzählig vielen Campingplätzen wird das von einem Bauern auf einem privaten Stellplatz abgelehnt. Er hat Angst.).

Mein Learning: Das E-Auto verbraucht weniger Strom als viele Wohnmobile mit E-Heizung und diversen Elektro-Geräten wie Backofen, Induktionshers, Fernseher & Co.

Die Sicherung ist mir beim E-Auto aufladen mit 230 V auf der ganzen Reise durch die Balkanstaaten auf keinem Campingplatz raus geflogen. Und es ist nicht nur der Autoakku, den ich auflade, sondern meinen Elektroaufbau mit dem Ladegerät und meinen beiden 300er Bulltron Lithiumbatterien und meiner Powerstation.

Ich lerne, dass das Aufladen meines E-Autos zwar eine Menge Strom braucht, aber immer noch weniger als viele Wohnmobile, die heute mit E-Heizung, Klimaanlage, Backofen, Fußbodenheizung und Induktionskochfeld und Fernseher ausgestattet sind und mehr aus einer Steckdose ziehen wie ich beim Aufladen meines E-Mobils.

Bosnien und Herzegowina: herzliche Menschen, aber leider sehr viel Müll

Weil das so gut klappt mit dem Aufladen auf den Campingplätzen beschließe ich kurzerhand, einen Umweg zu machen. Ich bereise von Kroatien aus Bosnien und Herzegowina.

Auch in diesem wunderschönen, hügeligen Land gibt es sehr viele Campingplätze und ganz wenige Touristen. Bei Wanderungen und Fahrten in die Berge und Dörfer erlebe ich herzliche Menschen und ein Land im Aufbruch. Leider haben alle Balkanstaaten ein großes Problem mit dem Müll. Ich sehe, wie Autoreifen verbrannt werden, tonnenweise Müll den Berghang hinunter geschüttet wird, Müll hinter dem Haus verbrannt wird und als Brandbeschleuniger Altöl verwendet wird. Im Wald liegen alte Kühlschränke, in ausgetrockneten Tälern liegen Autotrümmer von Autos, die zur Entsorgung den Abhang hinunter geschoben wurden.

Und ich komme mit meinem E-Auto angefahren, weil ich etwas für unsere Umwelt tun will.

Albanien – ein ganz besonderes Erlebnis: hilfsbereite Menschen und schlechte Straßenverhältnisse

Auch in Montenegro und Albanien verbringe ich zwei Drittel meiner Nächte auf Campingplätzen. Auf schönen Plätzen bleibe ich auch mal zwei Tage stehen. Das andere Drittel verbringe ich autark an der Küste oder in den Bergen. Viele dieser Plätze zum Autark stehen finde ich ebenfalls in der App Park4Night.

Albanien wird ein besonderes Erlebnis für mich. Schon hinter der Grenze sehe ich fast nur Mercedes-Autos. Auch einige VWs, Audis und BMWs. Schnell wird mir klar, dass es in Albanien ein großes Statussymbol gibt: das Auto – das deutsche Auto. Und das in dem zweit ärmsten Land in Europa hinter Bosnien und Herzegowina. Ich lese, dass Albanien die höchste Mercedes-Dichte in Europa im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat. Im Gegensatz dazu leiden 5% der Albaner unter Hunger.

E-Ladestationen und Campingplätze in Albanien

Lademöglichkeiten: E-Ladesäulen finde ich in ganz Albanien keine einzige.

In ganz Albanien finde ich keine Ladesäulen. Ein Einheimischer erzählt mir, dass es in Tirana vier Ladesäulen gibt. Ich weiß nicht ob es stimmt. Die Hauptstadt zählt knapp eine halbe Million Einwohner.

Das Land wächst mir schnell ans Herz. Die Menschen sind herzlich und hilfsbereit. Als ich eine spezielle Gaskartusche für meinen Kocher brauche, fahre ich in einen „Hier-bekommst-du-alles“-Laden. Drei Mitarbeiter kümmern sich um mich, alle wollen helfen. Einer zieht das Handy und holt Rat mit einem Videocall. Der zweite tüftelt an einer Alternativlösung und holt Werkzeug und der dritte bringt mir Kaffee. Die Verständigung ist schwierig, nur mit Händen und Füßen. Aber wir verstehen uns. Leider können sie mir am Ende nicht helfen. Sie bedanken sich mit Handschlag zum Abschied und strahlen, weil ich da war.

Campingplätze gibt es viele, fast alle von privaten Leuten. Sie sind einfach, Luxus darf man nicht erwarten. Die sanitären Anlagen werden unregelmäßig geputzt, die Straßenhunde plündern die Mülleimer, Stromkabel sind abenteuerlich verlegt.

Ich frage mich: Wo sind die großen weißen Wohnmobile? Ich treffe fast ausschließlich junge Leute, die mit kleinen, großen und sehr großen selbst ausgebauten Wohnmobilen unterwegs sind. Viele sind auf dem Weg in den mittleren Osten, in den Iran und nach Indien.

Später dann in Italien und Spanien sind die Campingplätze sehr sauber – und luxuriös im Gegensatz den südlichen Balkanstaaten. Und dann sehe ich auch, wo die großen Weißen sind.

Albanische Straßenverhältnisse

Die Straßenverhältnisse in Albanien sind nicht gut. In den Bergen fahre ich viele Feldwege. Auf der Autobahn bei Tirana kommen mir Fahrradfahrer entgegen, auf dem Standstreifen fahren Esel-Kutschen, Leute parken auf dem Standstreifen und erledigen ihre Einkäufe. Schlaglöcher, Schafe und Kühe prägen das Straßenbild auf den Landstraßen.

Mehr als 60 km/h fahre ich selten, einfach weil es zu gefährlich ist.

Wenn ich in das Navi mein nächstes Ziel in 100 Kilometer Entfernung eingebe, brauche ich drei bis vier Stunden, manchmal länger. Das kommt meinem Fahrzeug-Akku zugute. Bei der Geschwindigkeit schaffe ich die vom Hersteller angegebene Reichweite von knapp 350 km. Später komme ich wieder durchschnittlich 250 km weit.

Ich lasse das Radio aus und höre keine Hörbücher unterwegs, sodass ich mich besser konzentrieren kann auf das, was ich sehe. Es gibt so viel zu entdecken und ich genieße jeden Kilometer in Albanien. Jede Pause unterwegs in einem Dorf wird zu einem Erlebnis.

Matthias Klein alias Mädes ist mit seinem E-Vanster in Albanien unterwegs

Zurück in die EU: über Griechenland nach Italien

Schweren Herzens verlasse ich Albanien in die EU nach Griechenland. Und sofort wird es wieder westlich. Es gibt wieder Supermärkte und mein Auto fährt wieder schneller – ohne Angst vor Schlaglöchern. Und: ich finde viele Ladesäulen.

E-Ladestationen in Griechenland und Italien

Griechenland ist im Aufbruch in Sachen Ladeinfrastruktur. Tankstellen und Einkaufsmärkte haben Ladestationen eingerichtet. Auch öffentliche Parkplätze in den Städten sind gut ausgestattet. Ladesäulen entdecke ich viele – doch während meiner ganzen Zeit in Griechenland, sehe ich kein einziges E-Auto. Weder auf der Straße noch an den Ladesäulen.

Leider ist meine App von der EnBW nicht kompatibel mit den Anbietern in Griechenland.

Kartenzahlungen sind nicht möglich und ich scheitere dabei, die griechischen Apps zu installieren. Deshalb bleibe ich bei meinem Reiseverhalten in Griechenland mit dem Laden auf den Campingplätzen über die 230 V.

Das ändert sich, nachdem mich die Fähre von Igoumentsa nach Bari/Italien gebracht hat. Meine App bestätigt mir eine sehr gute Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen und Verbindungsstraßen. Und zum ersten Mal nach vielen Wochen stehe ich wieder an einer öffentlichen Ladesäulen und lade mein Auto schnell voll – je nach Leistung der Ladesäule zwischen 40 und 120 Minuten.

Das laden über die 230 Volt-Haushaltssteckdose dauert auf den Campingplätzen in Italien bis zu 35 Stunden.

Kleiner Helfer für kalte Nächte im E-Camper: die Heizdecke

Die Tage auf der Reise werden kürzer und die Nächte kälter. Einige Nächte fällt das Thermometer unter 0 Grad und mein kleiner Heizwürfel versorgt mich – zumindest in den Abendstunden – mit wohliger Wärme. Ohne Außenstrom saugt der Keramikheizer mit seinen 2.000 W allerdings meine Aufbaubatterien schnell leer. Selbst auf der kleinsten Stufe und mittleren Stufe bei 400 und 750 Watt halten sie keine Nacht durch. Bei Außenstrom ist das kein Problem. Beim autark Stehen aber schon.

Unterwegs in Griechenland kommt mir dann die geniale Idee einer Heizdecke. Die verbraucht auf der wärmsten Stufe nur 60 Watt. Das passt gut zu meinem Strommanagement in Camper. Und fortan wärmt die griechische Heizdecke meine Schaffelle und mich und bereitet mir wohlige Nächte. Der kleine Heizer bleibt in der Kiste.

Mit der Fähre weiter nach Barcelona

Italien kenne ich von anderen Reisen. Und es regnet zum ersten mal wieder seit vielen Wochen auf meinem Trip. Ich beschließe, schnell weiter zu reisen und fahre einmal quer aus dem Süden rüber an die Ostküste. Ich erfahre von anderen Reisenden, dass es von Rom/Civitavecchia aus eine Fähre nach Barcelona gibt. Das spart mir Zeit und Kilometer und ich kaufe ein Ticket für Nikki und mich. Die 22stündige Überfahrt wird zur Odysee für Nikki. Das Deck ist während der ganzen Überfahrt wegen starkem Sturm gesperrt. Es gibt keine Hundetoilette auf der Fähre innen drin. An der Rezeption erhalte ich Schulterzucken und eine Windeldecke für den Boden in der Kabine.

Um so mehr freuen wir beide uns auf das spanische Festland, das wir bei Nacht betreten. Und jetzt begegnen sie mir überall: Die großen weißen Wohnmobile auf dem Weg zum Überwintern in den Süden Spaniens.

Matthias Klein alias Mädes unterwegs in Europa - mit einem E-Vanster

Spanien: Massentourismus auf Campingplätzen vs. mobile Freiheit mit meinem E-Camper

Ich fahre an der Küste entlang Richtung Alicante. Dort begegnet mir der Massen-Überwinterungstourismus auf einem Campingplatz. Ich bekomme für die Nacht einen der wenigen freien Plätze und genieße nach einigen autarken Nächten die warme Dusche und die Waschmaschine. Am nächsten Morgen weckt mich der Laubbläser aus dem benachbarten Wohnmobil. Er bläst die Blätter zusammen, die über Nacht vom Baum gefallen sind. Und ich philosophiere über die mobile Freiheit der Dauercamper und über meine mobile Freiheit im E-Camper.

Ich merke, dass meine mobile Freiheit eine ganz andere ist.

Und deshalb genieße ich die nächste Tage in der Stille beim autarken Stehen in den Bergen unweit der Küste.

E-Ladestationen in Spanien

In Spanien erlebe ich die beste Ladeinfrastruktur aller meiner bereisten Länder auf der Tour, auch besser als in Deutschland. Ich finde auch viele Schnell-Ladesäulen mit 100 kWh und mehr, die mein Auto in 45 Minuten voll laden. In Spanien stehe ich fortan fast ausschließlich autark. Meine mobile Dusche unter dem Kofferraumdeckel kommt wieder häufiger zum Einsatz. Ebenso meine Spülkiste mit Waschbecken und meine Kocherkiste.

Spanien – Gewinner in Sachen Ladeinfrastruktur auf meiner Tour!

Mein Fazit: Sorgen und Ängste im Vorfeld waren unbegründet

Was würde ich bei einer neuen Reise anders machen?

Ich habe meine Angst, irgendwo mit leeren Fahrzeugakkus stehen zu bleiben, komplett verloren. Strom gibt es überall in Europa, auf Campingplätzen und Ladesäulen. Ich würde mir die teure Installation meines „Ersatzkannisters“ sparen und nur eine leistungsstarke Powerstation mit nehmen. Und ich würde mir nächstes Mal ein Fahrrad mit nehmen, um unterwegs noch mobiler zu sein. Und durch den Wegfall des Elektroeinbaus hätte ich mehr Platz für ein bequemeres Bett unten. Und jetzt, mit so viel Erfahrung mit dem Elektrocamper, würde ich auch in die Türkei fahren- ganz ohne Bedenken. Strom gibt es ja überall …

Doch jetzt steht noch der Rest der Tour auf dem Programm. Weiter geht es von Spanien nach Portugal und anschließend zurück über Frankreich in meine Heimat, die Pfalz. Und dort werde ich eines ganz sicherlich vermissen: Die gute Ladeinfrastruktur.

Matthias Klein alias "Mädes" unterwegs durch Europa - mit seinem E-Vanster

Auf seinem YouTube-Kanal „Mädes unterwegs“ berichtet er von seiner 3-Monatstour mit dem Elektro-Vanster.

Autor des Beitrags: Matthias Klein

Matthias ist Spielpädagoge und Verkäufer. Mit seiner gemeinnützigen Firma (www.klein.team) bietet er spiel- und erlebnispädagogische Programme für Gruppen an.

In seinem zweiten Job unterstützt er als Verkäufer die Camper-Markenwelt. (www.camper-markenwelt.de).

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