Aufgrund des Booms in der Campingindustrie ist es nicht verwunderlich, dass es auch immer mehr Apps und Portale gibt, die sich mit den verschiedensten Themen beschäftigen. Für Camping- und Stellplätze gibt es Unmengen an Ratgebern und Apps, über die man schnell und einfach Informationen bekommt und sogar Reservierungen vornehmen kann. Auch für (legales) Freistehen gibt es inzwischen ein populäres Portal.

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Junge Zielgruppe sucht Freiheit und Natur

Ein klarer Trend beim Camping ist das sinkende Durchschnittsalter. Nicht mehr nur Rentner und Familien sind mit Wohnmobilen auf den Straßen anzutreffen, sondern auch jüngere Generationen. Auffallend bei dieser neuen Zielgruppe ist jedoch, dass Campervans und Kastenwägen beliebter sind. Zudem wird man diese jungen Leute wohl eher weniger auf Campingplätzen antreffen, sondern jeden Tag auf einem anderen Stellplatz oder sogar beim Wildcampen. Man will auf Achse sein, Stillstand ist nicht erwünscht. Jeden Tag muss ein neues Motiv für den eigens angelegten Instagram Account mit #vanlife gefunden werden. Die neugewonnene Freiheit und Mobilität will voll ausgekostet und auch bildlich dokumentiert sein.

Da jedoch das Freistehen bzw Wildcampen eigentlich in Deutschland verboten ist und mit vielen wenn und abers behaftet, sind vor allem Neulinge bei diesem Thema unsicher und nervös. Man will zwar frei sein, aber man muss ja nicht um jeden Preis gegen das System sein und immer wieder Strafen riskieren.

Freistehen mit dem Wohnmobil

Portal für „legales Wildcampen“

Deshalb ist das Portal Hinterland.camp der beste Mittelweg: hier findet man für wenig legale, private Stellplätze, die es einem erlauben frei und in angenehmer Entfernung zur Zivilisation die Natur genießen zu können. Das Portal selbst beschreibt sich als „Airbnb für Camper und Abenteurer“ und hat innerhalb eines Jahres schon 7500 Gäste mit 15.000 Übernachtungen vermittelt. Die Idee ist so gut, dass auch VW nun eine Kooperation mit dem Portal eingegangen ist mit „exklusiven Spots für Volkswagen Camper“.

Fazit

Diese und weitere neue Portale und Apps lassen uns auf eine spannende neue Camperwelt hoffen, die durch innovative Ideen so schnell nicht langweilig wird. In den letzten 12 Monaten haben laut einer repräsentativen CHECK24-Umfrage 2,8 Millionen Menschen ein Wohnmobil, Wohnwagen oder Camper gekauft. 3,5 Millionen planen einen Kauf in nicht allzuferner Zukunft. Bei einem so großen Wachstum kann man sehr sicher sein, dass noch mehr Start-Up-Unternehmen hier ihr Glück versuchen werden. Wir freuen uns schon darauf!

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Fotos von iStockphoto.com von Vanessa Nunes und photoschmidt

Laut Bußgeldkatalog drohen bei Wildcamping bis zu 10 Tagen in geschützten Gebieten Strafen von 10 bis 300 Euro. Jeder Tag darüber hinaus kann nochmal mit 5 bis 80 Euro geahndet werden.

In den meisten europäischen Ländern ist das Wildcampen untersagt. Erlaubt ist freies Campen jedoch in Schweden, Norwegen, Finnland und Schottland.